Druckreduzierventil T9

Medien:

  • Gase
  • Flüssigkeiten

Materialien:

  • Sphäroguss
  • Stahlguss
  • Edelstahl
  • Bronze
  • DN15 bis DN200 (1/2“ bis 8“)
  • PN16 bis PN40
  • Nachdruck: 0,5–20 bar
  • Für Flüssigkeiten und Gase
  • EN-JS1030, 1.0619, 1.4408, 1.4410, CC480K, CC333G
Druckminderventil – Modell T9

Druckminderventil – Modell T9

ohne Hilfsenergie, für Flüssigkeiten und Gase

Die Aufgabe von Druckminderventilen (auch als Druckreduzierventile, nachdruckgesteuerte Regler bezeichnet) besteht darin, dass bei einem schwankenden (variablen) oder konstanten Vordruck des Mediums, auf einen konstanten, vom Vordruck unabhängigen Nachdruck (Minderdruck) reduziert wird.

Die Druckreduzierung erfolgt durch Drosselung des freien Querschnitts zwischen Sitz und Kegel. Über eine Impulsleitung, die am Ventil bereits verbaut ist, drückt der Minderdruck auf einen Stufenkolben. Hierdurch wird jede Druckänderung auf der Nachdruckseite sofort in eine Hubbewegung des Ventilkegels umgesetzt.

Das Ventil ist gut geeignet für intermittierenden Verbrauch. Bei Nullverbrauch, das heißt, wenn der Verbrauch auf der Minderdruckseite null ist, schließt das Ventil durch geringen Druckanstieg sicher ab.

Das Druckminderventil T9 ist geeignet für kompressible Medien, wie z.B. Druckluft, Erdgas, Stickstoff, sowie für inkompressible Medien, wie z.B. Wasser, Öl, Kraftstoffe, Flüssiggas (Propan, Butan) usw.

Sie werden hauptsächlich in den Industrieanlagen, dem Anlagenbau und der Verfahrenstechnik eingesetzt.

Die Druckminderventile können mit Flansch-, Schweißenden- oder Gewindeanschlüssen geliefert werden.

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Baulängen nach EN 558-1
Abb.: Modell T9

Technische Daten

Baulängen nach EN 558-1

DN1520253240506580100125150200
L(mm)130150160180200230290310350400480600
H(mm)335335335335335480520650670845885955
h(mm)9575759095115130160170185205265
B1(mm)65656565658585100120145160205
B2(mm)9090909090110110120130145160205

Flansche entsprechend der jeweiligen Norm (DIN, JIS, ASME, ANSI)

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